Wechselwirkungen von Migräne und Depressionen erkennen

Migräne und Depression

Viele Migränepatienten leiden unter Depressionen und einer Depriphase. Obwohl nicht jeder depressive Mensch Migräne hat, sind die Ursachen beider Erkrankungen auf Serotonin- soiwe Noradrenalinmangel zurückzuführen. Als Folgeerkrankungen von chronischen Schmerzerkrankungen wie Migräne treten meist Depression als Begleiterkrankung auf.

Fakten über chronische Schmerzen und Depressionen

Alleine in Deutschland leiden 12 – 15 % der Bevölkerung an chronischen Schmerzerkrankungen. Jeder fünfte Mensch leidet im Laufe seines Lebens mindestens einmal an einer depressiven Verstimmung oder Depression. Aufgrund des nicht zu bewältigenden Alltags durch chronische Schmerzen und Depression sind ungefähr 2 -3 Millionen nicht mehr arbeitsfähig. 4 – 4,5 Millionen Menschen entwickeln durch eine anhaltende Depression sogar chronische Schmerzen, da Depression chronische Entzündungen im Körper hervorrufen. Verschiedene Forschungsinstitute wie die University of Toronto untersuchten eine Gruppe von unter 30-Jährigen und fanden heraus, dass bei chronischen Schmerzen diese Gruppe sechsmal häufiger an Depressionen erkrankten wie als Betroffene mit einem Alter von 65 Jahren und darüber.

Migräne und Depression
Migräne und Depression

Wechselwirkungen bei Mangel

Serotonin ist ein wichtiges Hormon, welches in der Hirnanhangdrüse produziert wird und auch durch Lebensmittel aufgenommen werden kann. Serotonin kommt ebenfalls bis zu 90 % im Darm vor. Es ist unter anderem auch für die Schmerzverarbeitung, der Schmerzindikation und der Neurobiochemie für Depression verantwortlich. Entsteht ein Mangel, spielt der ganze Körper verrückt. Schlaf- und Verdauungsstörungen sind bekannte Symptome. Noradrenalin ist ein Neurotransmitter und Stresshormon. Es wird in der Nebenniere produziert. Beide Hormone sind für Gefäßverengungen zuständig und steigern den Blutdruck. Im Ungleichgewicht werden die Schmerzempfindungen empfindlich gestört, sodass Schmerzen ungefiltert ins Gehirn geleitet werden. Jede Art von Reiz ist somit irrational stark. Um ein besseres Wohlbefinden zu erzielen hat sich Johanniskraut bewährt.

Therapiemöglichkeiten

Bei einer erfolgreichen Diagnose von Mehrfacherkrankungen wird als Erstes die ursprüngliche Erkrankung behandelt, um dem Teufelskreis entgegenzuwirken. Es bedingt eine ganzheitliche Behandlung, welche durch Schmerztherapie in Form von Medikamenten, Psycho und physiologische Therapie begleitet wird. Durch Eigeninitiative eines ausgewogenen Diätplans, welches spezielle Nahrungsbedürfnisse fördert sowie Schlafhygiene, Atemübungen Bewegungs- und Entspannungstechniken, kann der Patient die Lebensqualität signifikant erhöhen.

Die medikamentöse Therapie wird engmaschig von einem Facharzt kontrolliert. Es ist wichtig, die Ursache herauszufinden, wann welche Symptome auftauchen. Neurologen verschreiben Tiptane zur Vorbeugung von Migräne. Triptane sind dem Serotonin ähnlich und wirken gefäßverengend. Man vermutet, dass Migräne durch erweiterte Gefäße entstehen. Psychiater verabreichen Antidepressiva, die jeweils auf unterschiedlich grundlegende Ursachen einwirken. Einige Antidepressiva wirken ausgleichend auf den Serotonin- und Noradrenalinhaushalt, weshalb sie zu Therapie von Migränepatietnen mit Depressionen und anderen chronischen Schmerzerkrankungen empfehlenswert sind. Dies entscheidet der Arzt individuell. Ein weiteres gutes Naturmittel gegen Migräne ist das Mutterkraut. Mehr dazu findest du auf dem Mutterkraut Infoportal.

Durch entsprechende Schmerztherapien mit adrenergen, noradrenergen und serotonergen Substanzen werden die natürlichen Schmerzhemmungen wieder aufgebaut. Bei trizyklischen Antidepressiva wählt der Arzt unter Amitriptylin-, Imipramin- und Desipramin-Typen. Betarezeptoren-Blocker und Flunarizin sollten bei Patienten mit Migräne und Depression vermieden werden. Gegebenenfalls können auch weitere Ursachen wie starke Störungen bei der Menstruation der Frau der Grund für Entzündungen im Körper sein, die zu einer Migräne und Depression führen, weshalb es wichtig ist, dass der Arzt ein Migränetagebuch verordnet.

Fazit:

Migräne und Depressionen sind sehr individuell sowie der Patient selbst. Angewohnheiten, Lebensumstände und Krankheitsverlauf gestalten den Gesundungsweg umständlich. Für Patienten heißt es meist viel Zeitinvestition und Geduld, bis die richtige Therapie gefunden wird.

Infos & Quellen:

https://m-sense.de/blog/migraene-und-depressionen-ueber-zusammenhaenge-und-wechselwirkungen/

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